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19.03.2024 | Pressemitteilung

Endgültige Zahlen des Geschäftsjahres 2023

Frankfurt/Main, 19 März 2024: Die Amadeus Fire Group bestätigt die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2023. Die im Konzern erzielten Umsatzerlöse konnten um 8,7 Prozent auf 442,4 Mio. € gesteigert werden. Das operative EBITA stieg um 3,5 Prozent auf 70,4 Mio. €. Damit erreichten Umsatz und operatives EBITA neue Rekordwerte.

Insbesondere im Segment Weiterbildung konnte ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden. Das operative Segmentergebnis wurde mit einem Anstieg um 92 Prozent und trotz einer vorgenommenen Wertberichtigung auf ein IT-Projekt in Höhe von 1,7 Mio. € annähernd verdoppelt. Die eigenen Erwartungen und das schwache Vorjahr konnten deutlich übertroffen werden. Besonders hervorzuheben ist das positive Ergebnis der GFN. Erstmals seit Zugehörigkeit erzielte GFN einen signifikant hohen Ergebnisbeitrag bei einer operativen EBITA Marge von rund 10 Prozent.

Im Segment Personaldienstleistungen konnten die personellen Expansions- und Wachstumspläne umgesetzt werden. Die Produktivität der schnell gewachsenen
Organisation insgesamt ist jedoch länger als angenommen beeinträchtigt. Zudem war das ganze Jahr, insbesondere aber das vierte Quartal, durch einen außerordentlich hohen Krankenstand geprägt. Dieser führte zum Jahresende zu gestörten Auftragsprozessen. Resultierend gab es eine nicht vorhergesehene Umsatz- und Ergebnisbelastung, welche allein in den letzten drei Monaten des Jahres einen messbaren negativen Effekt von rund 1 Mio. € hatte. Nicht enthalten sind nicht messbare Effekte aus krankheitsbedingt gestörten internen Prozessen. Insgesamt lag das operative Segmentergebnis im Jahr 2023 um 13 Prozent unter dem Rekordergebnis des Vorjahres und ebenfalls unter den eigenen Erwartungen.

Trotz eines Wachstums des operativen EBITA von 3,5 Prozent auf einen neuen Höchststand wurde das Ziel der Amadeus Fire Group im Jahr 2023, um etwa 7 Prozent zu wachsen, leicht verfehlt.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ergab sich ein Konzernjahresüberschuss auf Aktionäre der Amadeus Fire AG entfallend von 40,4 Mio. € (Vorjahr 38,4 Mio. €) und ein unverwässertes Ergebnis pro Aktie von 7,12 € nach 6,71 € im Vorjahr.

Unter Beibehaltung der aktuellen Ausschüttungspolitik, rund 67 % der Überschüsse auszuschütten, wird der Vorstand in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung im Mai 2024 eine um 50 Cent beziehungsweise um 11 Prozent gestiegene Dividende in Höhe von genau 5,00 € je Aktie vorschlagen.

Ausblick und Prognose 2024

Die Wirtschaft wird sich voraussichtlich im Laufe der nächsten Monate erholen und im Verlauf des ersten Quartals wieder auf einen Expansionspfad einschwenken. Der Arbeitsmarkt dürfte auch im Jahr 2024 stabil bleiben und das hohe Beschäftigungsniveau gehalten werden. Der Fachkräftemangel wird weiterhin eine führende Rolle spielen und die Fachkräftenachfrage auch zukünftig das Angebot übersteigen.

Der Fokus im Segment Personaldienstleistungen wird im Jahr 2024 auf die Steigerung der Produktivität der Organisation ausgerichtet sein. Das Marktumfeld wird weiterhin stabil gesehen und steigende Umsätze und Roherträge erwartet.

Positiv wird das Marktumfeld des Segments Weiterbildung gesehen. Nach den in 2023 erzielten Rekordergebnissen, wird für das Jahr 2024 erneut ein deutlich steigender Umsatz bei signifikanten Investitionstätigkeiten erwartet.

Das Ziel der Amadeus Fire Group ist es Wachstum in beiden Segmenten zu erzielen. Für das Jahr 2024 wird ein Umsatzvolumen zwischen 470 bis 500 Mio. € erwartet, mit welchem die Amadeus Fire Group den strategischen Meilenstein eine halbe Milliarde Umsatz zu erreichen ins Visier nimmt. Für das operative EBITA wird ein um 5 bis 14 Prozent gesteigertes Ergebnis von 74 bis 80 Mio. € angestrebt.

Der vollständige Geschäftsbericht der Amadeus Fire Group für das Jahr 2023 ist unter https://group.amadeus-fire.de/investor-relations/finanzberichte/Bitte beachten Sie, dass Sie über diesen Link eine externe Webseite besuchen, für die möglicherweise nicht dieselben Datenschutz-, Sicherheits- oder Zugangsrichtlinien gelten. veröffentlicht.

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Franziska Marschall

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